Einen Gang… runter

 

 

Die Idee: mit dem Frühzug nach Flensburg, über die Grenze nach
Dänemark, ein dänisches Waffeleis/Glace essen und… dann nach Hause laufen.
Ein Gang runter in den Süden. Zwei bis drei Monate wird die Wanderung schon gehen. Deutschland von oben nach unten. North to South. Längs durch die Republik. Von 1 m Normalnull auf 420 m NN. Einfach so, nicht perfekt organisiert, nicht optimiert und fast ohne Plan.Wenn es gesundheitlich nicht funktioniert sitze ich in den nächsten Zug und fahre heim. Aber probieren will ich es schon!
Ohne dir die Schuhe schmutzig zu machen, kannst du gerne mitgehen, in diesem Blog.
Eine Reise zu Fuss bedeutet: Zeit zu haben.
Meine durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 4,3 km/h.

…ich schalt dann mal einen Gang runter und gehe
schöne Grüsse Berthold

Meine gelaufenen Kilometer

 

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Ich habe euch alle 200 Kilometer berichtet, jetzt aber festgestellt, dass die Kilometerangaben nicht stimmen. Nicht alle Tagesetappen wurden gespeichert und erst jetzt  bemerkt. Die Nachberechnung ergibt, dass die Gesamtstrecke bei ca. 1700 Kilometer liegt.

Die Route: letzter veröffentlicher Wegpunkt war Neresheim (Bayern) von da ging es über Gingen(Brenz), Niederstotzingen nach Ulm. Von Ulm an der Iller entlang nach Süden. Dann nach Südwesten… Schwendi,Ochsenhausen, Schussenried, Saulgau, Ostrach und Pfullendorf. Von Herdwangen-Schönaich über den Sipplinger Berg nach Sipplingen am Bodensee, Ludwigshafen, Radolfzell, Oehningen. Noch ein Zwischenhalt in Gailingen und dann die letzte Etappe nach Jestetten.

Komplett gibt es  68 Lauftage plus 13 Ruhetage. Im Schnitt lag mein tägliches Laufpensum bei 25 km (täglich zwischen 15 km und 37 km) dies ergibt  68 Tage x 25 km also 1.700 Kilometer Gesamtstrecke.

 

 

Danke

 

Es ist jetzt kurz vor Mitternacht und morgen Samstag laufe ich die letzte Etappe nach Hause. Der Gang ist gegangen. Auf so einer Reise kann ja immer auch was Unvorhergesehenes passieren, aber alles lief glatt, besser als gedacht. Keine Blasen an den Füssen, nur ein kleiner Sturz (Schrammen sind verheilt). Zu 95 Prozent machte die Wanderung Spass, die anderen 5 Prozent habe ich bereits vergessen (Altersvergesslichkeit).

Ich will mich bedanken.

Bei meiner Familie, die diese schräge Idee mitgetragen hat. Der tägliche Kontakt mit Andrea war wichtig. Bei meinen erwachsenen Kindern und deren Familien, die mich sehr motivierten. Überhaupt bei allen, die mein Vorhaben gut fanden.

Bedanken möchte ich mich auch bei Euch, meinen Bloglesern für die Begleitung auf meiner Tour. Einen Online-Reisebericht zu schreiben war eine neue Erfahrung für mich und ein guter Ausgleich. Eure Kommentare haben mich motiviert.

Zum Schluss sage ich noch Danke bei Zweien ohne die meine Reise nicht möglich gewesen wäre. Die Beiden gingen alles mit, sie haben sich nie aufgeblasen, sie haben sich nie hintergangen, wir haben die Tour zusammen durchgestanden. Ich ward mir eine grosse Stütze. Ich bedanke mich bei meinen beiden gut funktionierenden Füssen.

 

 

Das war`s!
Der Blog wird noch ein paar Monate online erreichbar sein.

Jetzt gehe ich erst mal… meine Dreckschuhe putzen!

Tschüss