Problemlöser in Thüringen

Wäre die Welt ein Gebäude, der Thüringer wäre sicher der Hausmeister!
Leichter Befehlston, aber immer eine Kombizange in der Hosentasche und eine Lösung parat!
Mein aktuelles Problem: Wäsche waschen.
In grösseren Städten nutze ich Wasch-Salons und dachte Bad Frankenhausen sei eine grössere Stadt. Aber im Umkreis von 50 km gab es keinen Waschsalon.
Google fand dann eine Reinigungsfirma. Ich ruf dort an und hatte sofort den Inhaber am Telefon. Seine Antwort: rufen sie in 5 Minuten noch mal an (der Thüringer suchte nach einer Lösung). Fünf Minuten später kam folgende praktische Lösung: Seine Mutter betreibt eine Waldgaststätte in Bad Frankenhausen und würde dort meine Wäsche waschen!
Also stiefelte ich mit meinem Wäschesack zwei km an die Waldgaststätte „Sennhütte“. Die Waschmaschine war dort schon startklar und ich setzte mich in langen Unterhosen und T-Shirt an einen Tisch in der Gaststätte.
Eine Mahlzeit, zwei Bier und einen Nachtisch später waren Wäsche und Hosen blitzsauber und trocken.
Mittlerweile traf auch der „Sohn und Inhaber der Reinigungsfirma“ ein. Wir kümmerten uns zusammen noch um die notwendige „Klarspülung“ ! Zwei doppelte Klar-Spüler und alles war gut!
Das Problem wurde „Thüringisch“ gelöst.

4 Kommentare

  • Angelika

    Hallo Berthold,
    mit Freude lese ich,(zugegebenwenn auch nicht täglich) Deine Beiträge und ich muss sagen,
    sie lesen sich wie ein spannendes Buch…
    Immer wieder muss ich lauthals los lachen und denke dabei -diese Fantasie… herrlich!!!
    Aber Schlussendlich sind Deinen ganzen Beiträgen im Blog bereits ein Buch , mit all den witzigen, lustigen , informativen und spannenden Erfahrungen, die man nur beim Wandern machen kann, wenn man den Kopf frei hat, für all die interessanten Begegnungen.
    Dann lauf mal schön weiter, damit ich mich weiterhin an Deinen Beiträgen erfreuen kann.
    Gut Lauf…liebe Grüße Deine Nichte

    • Chef

      Hello Nichte Angelika…danke für deinen Motivaionskommentar. Du hast es richtig erfasst…ich habe Zeit. Laufen und Denken geht gut. Laufen und und bügeln zum Beispiel ginge nicht so gut. Onkel B.

  • Chef

    Du hast recht Udo. Die Hilfsbereitschaft, gerade auf dem Land, ist beachtlich. Mittlerweile mache ich, so es denn geht, um Städte einen Bogen.

  • Udo

    Das sind tolle Erlebnisse, lieber Schwager die Dir wahrscheinlich ewig in Erinnerung bleiben werden. Das hat was! … und überall gibt’s nette, hilfsbereite und gastfreundliche Menschen. Auch in Deutschland. Danke, daß Du und mitnimmst auf die Tour – ohne Dreckschuhe.

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